Anna Jeller & die Literatur

Aktuelle Lesetipps von der Wiener Buchhändlerin Anna Jeller als Wegweiser durch den Bücherdschungel.

Anna Jeller führt die beliebte Buchhandlung in der Margaretenstraße 35 seit 1985 und sorgt mit ihrer handverlesenen Auswahl seit je her für den passenden Lesestoff Ihrer Kund*innen.

Eigenwillig, unabhängig und von Moden unbeeindruckt ist eine Buchhandlung entstanden, wie man sie so nicht mehr oft findet.

Mehr zu Anna Jeller: https://www.annajeller.at

Anna Jeller & die Literatur

Neueste Episoden

Anna Jellers Buchtipp | Tobias Lehmkuhl: Keine von uns

Anna Jellers Buchtipp | Tobias Lehmkuhl: Keine von uns

‧ 3m 17s

Jede der Staatsformen, in denen Irmgard Keun lebte, hat sie auf unvergleichliche Weise festgehalten: In ihrem Leben und Werk spiegeln sich die furiosen Zwanziger, die NS-Zeit, die BRD; Ruhm und Vergessen - bis sie ihre späte Wiederentdeckung in der Bundesrepublik erleben durfte. Was für ein Weg, was für eine Geschichte.

Anna Jellers Buchtipp | Christine Nöstlinger: I ken mi ned wiaglich aus auf da Wöd

Anna Jellers Buchtipp | Christine Nöstlinger: I ken mi ned wiaglich aus auf da Wöd

‧ 3m 38s

Christine Nöstlingers Lyrik ist warmherzig, bissig, humorvoll und voll scharfer Beobachtungen. Sie erzählt von Außenseiter*innen, Träumer*innen und Alltagsheld*innen, deren Leben zwischen Komik und Härte verläuft. "I ken mi ned wiaglich aus auf da Wöd" zeigt Nöstlingers unverwechselbaren und poetischen Blick auf das Leben. Die Gedichte sind eine Würdigung der Menschen, bei denen es "hint und vuan ned zsamgeht", die aber trotzdem (fast) jeden Morgen wieder aufstehen. Alle Gedichte werden erstmals gemeinsam in einem Band präsentiert - ergänzt durch bislang unveröffentlichte Illustrationen von Christine Nöstlinger.

Anna Jellers Buchtipp | Karel Čapek: Der Krieg mit den Molchen

Anna Jellers Buchtipp | Karel Čapek: Der Krieg mit den Molchen

‧ 3m 13s

Mit seinem beißenden Witz und Erfindungsreichtum sowie seiner großen stilistischen Bandbreite lässt sich Karel Čapeks überraschend aktueller Klassiker von 1936 in Doris Koubas verspielter Neuübersetzung als eindringliche Warnung nicht zuletzt vor blindwütigem Fortschrittsglauben, kapitalistischer Ausbeutung und aufziehendem Faschismus lesen.

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