Anna Jellers Buchtipp | Jan Weiler: Das Vogelhaus

Shownotes

Anna Jellers Buchtipp

JAN WEILER: DAS VOGELHAUS

ROMAN

Heyne, 352 Seiten, Hardcover

Wenn Leonard Beck nach seiner Post sieht, ahnt er stets das Schlimmste. Und tatsächlich ist es ein unscheinbarer Brief seiner Mutter, der ihn nach Jahren zurückruft an den Niederrhein: Ein Haus steht zum Verkauf. Und obwohl dieses Haus keine guten Erinnerungen weckt, zieht es ihn magisch an. Leonard, der gerade seine Stelle am Theater verloren hat, reist in die Heimat und damit in seine Vergangenheit. Er trifft auf Menschen, die ihm einst wichtig waren. Und immer wieder steht er vor dem unscheinbaren Haus, dessen Geheimnis er damals nicht lüften konnte. Jetzt aber will er ihm auf die Spur kommen, stellt sich endlich seinen Ängsten - und macht dabei Entdeckungen fürs Leben.

Click & Collect: Buchtipp hier bestellen!

(annajeller.at)

Transkript anzeigen

00:00:00: Lesen ist Kino im Kopf.

00:00:02: Anna Jeller und die Literatur, der

00:00:05: Podcast.

00:00:17: Ich hätte nie gedacht dass ich einmal einen Roman über deutsche Zivildiener lesen werde aber es ist schon so das man mich für jedes Thema interessieren kann wenn es gut geschrieben ist.

00:00:31: hier also Jan Weiler das Vogelhaus erschienen im Heineverlag.

00:00:39: Der Protagonist Leonhard lebt als Dramaturg in Berlin.

00:00:44: Er ist thirty-six und öffnet grundsätzlich nicht gerne seine Post.

00:00:49: Nun liegt auf dem Stapel ein Brief seiner Mutter, und er hat keine Lust auf den Inhalt.

00:00:56: Also den Brief endlich öffnete, liegt darin die Annonce für ein Siedlungshaus aus den nineteen vierziger Jahren frei stehend und ganz in der Nähe seines Elternhauses am Niederrhein.

00:01:09: Es steht zum Verkauf, und Leonhard hat zu diesem Haus eine besondere Beziehung.

00:01:16: Als er am nächsten Tag seine fristlose Kündigung erhält überlegt er nicht lange und fährt zu seinen Eltern in die Provinz – einfach raus aus Berlin und vielleicht erkunden was es mit dem Haus auf sich hat!

00:01:33: Zwanzig Elf war er einer der letzten, die in Deutschland Zivildienst leisten mussten und erfreundete sich mit zwei Kollegen Patrick und Ari an.

00:01:45: Leonhard erinnert sich an die verschiedenen Klienten, die zu betreuen waren – und ganz besonders an einen — den Besitzer des Vogelhauses.

00:01:55: Alle hatten Angst dieses Haus mit den schreienden und aggressiven Papageien zu betreten!

00:02:02: und dort ihren Dienst zu versehen.

00:02:04: Und alle drei waren sie überzeugt davon, dass mit dem Haus und seinem Bewohner etwas nicht stimmen kann.

00:02:12: Um diese Angst und seine Erinnerungen endlich hinter sich zu lassen will Leonhard das Haus kaufen – und er will natürlich auch wissen was aus seinen Freunden von einst geworden ist!

00:02:26: Jan Weiler hat in diesem Roman Figuren geschaffen, die einem nicht so schnell aus dem Kopf gehen.

00:02:33: Und er beschreibt sehr genau wie mühsam und oft auch grausam das Altern sein kann – und wie die Zivildiener langsam in ihre Rollen als Helfende hineinwachsen.

00:02:46: Alleine schon deshalb!

00:02:47: Und weil es unglaublich spannend ist, die Wahrheit über das Vogelhaus zu erfahren, lohnt es sich, das Buch zu lesen….

00:02:55: Andere Lebensthemen werden auch angeschnitten und am Ende klappt man das Buch zufrieden, und in meinem Fall mit feuchten Augen zu.

00:03:07: Beste Unterhaltung auf knapp dreihundertfünfzig

00:03:25: Seiten.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.